Limestone Way, Pennine Way und Scottish Borders: Moore, Wind, Sonne, der Tweed und viel „Kultur“ …

Diese „gestückelte“ Etappe im Mai 2018 führt uns auf den Pennine Way zurück, schließt Komplettierungs-Lücken und führt uns bei bestem Wetter durch das wilde englisch-schottische Grenzland.

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Dieses Mal haben wir uns ausnahmsweise mal drei Wochen freigenommen  – sonst wandern wir eher zwei Wochen lang. Wir wollen bei dieser Tour zuerst die zwei nichtgewanderten Etappen in Staffordshire nachholen, bei denen Friedel im Mai 2016 wegen Knieproblemen pausieren musste. Anschließend wollen wir die ersten zwei „harten“ Tage des Pennine Way angehen, an den wir uns bisher nicht herangetraut haben, um damit den ersten Teil des PW zu komplettieren. Wir verbinden die Nachhol-Etappen mit einem gemütlichen Gang durch die Limestone Dales. In den letzten zwei Wochen beenden wir den zweiten Teil des PW vom Hadrian’s Wall nach Yetholm und schließen dann die Lücke nach Falkirk, wo wir vor einem Jahr unsere „Rob Roy“-Tour begonnen haben.

Die ersten zwei (Nachhol)tage geht es durch matschige und eher langweilige Wiesen bis an den südlichen Rand des Peak District National Parks. Hier gibt es keine tollen Strecken-Highlights, aber sie sind ein gutes Training für den Kinder Scout. Und Bluebells gibt’s! 🙂

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Und da es uns das letzte Mal im Peak District so gut gefallen hat, laufen wir eine Wegvariante durch die Limestone Dales …

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… bis nach Edale zum Startpunkt des Pennine Ways, um von dort aus die ersten zwei klassischen Etappen des Weges zu wandern. Wir lieben den Pennine Way und wollen uns deshalb die 40 verpassten Kilometer über Kinder Scout und Black Hill auch noch geben!

Diese ersten sieben Tage und 150 Kilometer sind dann eigentlich doppelt auf unserem Weg zum Cape Wrath, aber was soll’s … wir haben es nicht eilig!
(Wen die Strecke genau interessiert: Auf dem Lecw-Plan ist sie als „Variante Limestone Dales und Kinder Scout“ aufgeführt)

Von Marsden aus fahren wir dann am Abend bis nach Hexham zum Hadrian’s Wall, dem Endpunkt unserer letzten Wanderung auf dem Pennine Way im Herbst 2016. Wir freuen uns darauf, diese römische Mauer noch einmal zu sehen …

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… und beginnen unsere Wanderung mit einer kurzen Besichtigung des Housesteads Roman Fort. Anschließend geht es vier Tage auf die letzten Kilometer des Pennine Ways bis nach Kirk Yetholm, um uns verdient vor dem Border Hotel abzulichten, denn dann sind wir den zweilängsten und härtesten National Trail in GB komplett gelaufen!

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Von nun an folgen wir keinem der großen Wege mehr, sondern haben eine Kombination von kleinen Straßen, Feldwegen und lokalen Wanderwegen ausbaldowert. Diese sind u.a. der Border Abbeys Way, der St Cuthbert’s Way, der John Muir Way und die Cross Borders Drove Road. Im Groben folgen wir dabei den Empfehlungen von Cameron McNeish und seinem Scottish National Trail.  Außerdem wollen wir auf unserem Weg nach Edinburgh und zurück zum Union Canal möglichst viele Sehenswürdigkeiten mitnehmen, aber auch die Einsamkeit der Southern Uplands genießen. Wir passieren die Abbeys in Dryburgh und Melrose, wandern den River Tweed entlang und besichtigen Abbotsford House, den Landsitz von Sir Walter Scott.

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Danach geht es über ein Stück des Southern Upland Way und über alte Drove- und Reivers-Wege durch einsames Hügelland bis kurz vor Edinburgh. Am Stadtrand von Edinburgh stoßen wir wieder auf den Union Canal und folgen ihm bis nach Falkirk, wo wir im Frühling 2017 Richtung Scottish Highlands aufgebrochen sind. Auf dem Weg dorthin bietet sich uns noch die Gelegenheit, Blackness Castle und Linlithgow Palace zu besichtigen.

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Das Erwandern von Verbindungs-Stücken zwischen den offiziellen Wanderwegen bedeutet zum Teil „echte Arbeit“, denn diese Passagen sind landschaftlich meistens nicht umwerfend. Aber sie müssen gelaufen werden, und die eine oder andere Schönheit am Wegesrand gibt es trotzdem zu entdecken, wenn man sich denn darauf einlässt. Insgesamt erwartet uns eine außerordentlich abwechslungsreiche Tour mit vielen landschaftlichen und kulturellen Highlights. Schaut selbst! 🙂

8 Antworten auf “Limestone Way, Pennine Way und Scottish Borders: Moore, Wind, Sonne, der Tweed und viel „Kultur“ …”

  1. Aber vielen Dank, liebe Kathrin!
    Das ist zwar nicht Cornwall, aber matschig wird’s bestimmt auch! Jedenfalls streich‘ ich schon die Tage auf dem Kalender ab .. 🙂
    Und du willst wirklich dieses Jahr nicht auf den Trail zurück? 🙂

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  2. Das wäre überhaupt kein Problem! Ich finde die Engländer und Schotten sehr nett und hilfsbereit. Wir „kennen“ einige Frauen, die alleine dort unterwegs sind. Der Southwest Coast Path ist einmalig und auch in Schottland gibt es einige Wege, die nicht soooo einsam sind. Bis bald! 🙂
    Steffi von lecw.blog

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