Tag 43: Rugeley nach Uttoxeter: 25 km

Von Zivilisationsstress, Friedels prophetischer Gabe, much Matsch und netten mittelenglischen Dörfchen…

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Wir sind wieder unterwegs, jippie! Für drei Wochen und 450km! 🙂

Gestern sind wir erst gegen 20:30 Uhr in Rugeley angekommen. Die Stationen unserer Odyssee waren: Stahlwald in Stuttgart, schnarrende, unverständliche Ansagen und Fussballfans (Manchester United?) im Flieger, 50m-Schlangen vor den Bahnticket-Automaten und -Schaltern, die üblichen Gleisverwirrungen…neee, Reisetage sind echt nicht der Hit!

Unser Premier Inn ist diesmal besonders günstig – woran das wohl lag? Die der Hotelkette zugehörigen Pubs sind ähnlich gut wie die Wetherspoons, und nach einer solchen Reise ist das Doombar verdientes Schicksal…

Vom heutigen Wandertag – es ist ein Nachholtag, der Friedels kaputten Knien von 2016 geschuldet ist – haben wir ursprünglich nicht viel erwartet. Zuerst ein wenig am Trent-and-Mersey-Kanal entlang – das mögen wir!

Auf der Karte sieht es so aus, als ob es die ganze Zeit über Wiesen, Wiesen, Wiesen gehen würde. Und siehe da: Es geht die ganze Zeit über Wiesen…! 🙂

Noch dazu sprühregnet es fast den ganzen Tag und der Boden ist dementsprechend matschig. Schon nach zwei Stunden sind die Schuhe voller Sotter, aber Gaiters und wasserdichten Socken sei Dank – wir überstehen den Tag relativ trocken und können die Regenjacken sogar im Rucksack lassen.

Es ist schön, dass es den Staffordshire Weg gibt. Den ganzen Tag können wir ihm folgen. Jedoch scheint er nicht besonders häufig begangen zu sein – wackelige und zugewucherte Stiles, untergepflügte Wege, zugemistete Wiesen – besonders wandererfreundlich ist das nicht!

Unser besonderer Dank gilt den freundlichen Leuten in Colton, die uns mehrfach zu ihrem Dorf-Frühstück einladen. Als wir an der Kirche dort unsere Gaiters anlegen, kommt der Vikar vorbei und Friedel scherzt: Pass auf, gleich kommt er und bietet uns Kaffee, Tee und Kekse an… und er kommt und lädt uns zum Frühstück ein, mit Kaffee, Tee und Bisquits! 😉 Kurz darauf hält ein Auto an und lädt uns ebenfalls zum Frühstück ein. Leider können und wollen wir nicht bis zum Beginn desselben warten, wir sind noch satt und wollen weiter.

Danke auch an das freundliche Café im historischen Dorf Abbots Bromley, deren Betreiber uns trotz unserer schmutzigen Schuhe nicht rauswerfen.

Erwähnenswert ist auch, dass der Kaffee im Uttoxeter ¨Old Swan¨ (Wetherspoon) spottbillig ist und es dazu ein kostenloses Refill gibt!

Insgesamt ist die Tour heute sportlicher als wir gedacht haben – das liegt nicht nur an den 25 Kilometern, sondern auch an den vielen Sprüngen über diverse schlammige Riesenpfützen und an den zahllosen Stiles, die wir heute überwinden mussten.

Also ein idealer Trainingstag für den Kinder Scout, der uns über-übermorgen erwartet…:-0

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