DDLN Etappe 21: Auf dem Frankenweg von Treuchtlingen nach Weißenburg

Treuchtingen nach Wettelsheim: 4 Kilometer

Wettelsheim nach Weißenburg: 20 Kilometer

Schon gestern sind wir vier Kilometer vom Bahnhof in Treuchtlingen quer über den Berg gelaufen, um nach Wettelsheim zum ¨Goldenen Lamm¨ zu kommen. Wir wollten einfach noch den Abend dort genießen und morgens auschlafen, statt erst heute morgen anzureisen. In der Tat hatten wir einen schönen Abend mit einem tollen Abendessen im ¨Lamm¨! 🙂

Heute haben wir deshalb so richtig Zeit zum Bummeln. ¨Nur¨ 20 Kilometer, das sind wir gar nicht mehr gewöhnt! 🙂

Ausschlafen können wir irgendwie auch nicht mehr. Schon um neun Uhr sind wir startklar.

Der Weg heute läuft unter dem Motto ¨Wiesen, Wald und Felder – schön abwechslungsreich, wenig langweilig. Zwar gibt es bis Kilometer 16 kaum Attraktionen, aber das Wandern macht einfach Spaß! Es geht an der Wettelsbacher Brauerei vorbei über die Altmühl …

… den Berg hoch mit einem (zugegeben etwas diesigen) Blick zurück nach Wettelsheim …

… und dann nach einem langen Asphalt- Marsch durch ein paar kleine Dörfer auf den nächsten Berg und in den Wald.

Das Wanderwetter ist bis zum Mittag eigentlich ideal: So etwa 15 Grad und leicht bedeckt, nicht zu sonnig. So mögen wir es, vor allem, weil für den ganzen Tag Regen angesagt war!

Tatsächlich beginnt es am Mittag etwas zu tröpfeln. Aber wir schaffen es, den ganzen Tag die Regenjacken im Rucksack zu lassen. Kein Vergleich zum Ostweg! 🙂

Die eigentlichen Highlights des Tages warten auf uns bis zum Schluss. Vier Kilometer vor dem Tagesziel liegt die sternförmige Festung Wülzburg. Innerhalb der riesigen Anlage sind fast keine alten Gebäude mehr erhalten, zu oft wurde der Zweck der Anlage umgewidmet: Erst Kloster, dann Festung, dann Garnison, dann Gefängnis, dann Krieggefangenen-Lager …

Aber die Mauern sind riesig hoch und der Burggraben ist beeindruckend tief. Toll ist auch der Kirschkuchen in der Burgschänke … 🙂

Direkt vor der Festung grast eine große Schafherde, ganz stilvoll mit Schäfer (der aber flott mit einem alten Golf unterwegs ist). Inmitten der Schafe gibt ein Tier, das dort offensichtlich nicht hingehört: Ein Esel! Nanu?

Wie wir von dem Schäfer erfahren, soll der Esel die Schafe vor dem Wolf beschützen. Er soll angeblich kicken, beißen und sich rasend aufführen, so dass der Wolf die Flucht ergreift. Allerdings steht laut Schäfer der Beweis dafür noch aus, bisher gab es noch keine Wolfsattacke.

Weißenburg ist eine ¨Große Kreisstadt¨, dementsprechend lang ist der blöde Anmarsch auf die Innenstadt – über eine Schnellstraße, am Kaufland vorbei, an -zig Tankstellen …

Aber dann!

Die Stadt besitzt eine der intaktesten Stadtmauern im süddeutschen Raum. Auch innerhalb der Stadtmauern gibt es tolle Gebäude und kleine Altstadtgassen.

Aber das spektakulärste Bauwerk ist das mittelalterliche Ellinger Tor. Doch, das ist echt!

Zu den 20 Kilometern kommen heute noch zwei Sightseeing-Kilometer dazu. Ein toller Abschluss unserer Wanderung. Und genau passend, um gegen 16 Uhr in unser Hotel einzuchecken. Wir haben sogar einen kleinen Balkon mit Blick auf Kirche und Stadtmauer! 🙂

3 Antworten auf “DDLN Etappe 21: Auf dem Frankenweg von Treuchtlingen nach Weißenburg”

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