Harzer Wandernadel Tour 6: Über den Lautenthaler Gaipel zum Grumbacher See

Gelaufen am 29.01.2022: Elf Kilometer und zwei Stempel

Eigentlich haben Friedel und ich uns ja vorgenommen, nach unserem Umzug nach Niedersachsen mehr zu wandern und weniger zu arbeiten – Aber das ist gar nicht so leicht!

Auch wenn wir beide im Homeoffice sind (Friedel unter den Dach und ich im Erdgeschoss), hat sich gar nicht so viel geändert, was unserer Arbeitspensum angeht. Längere Touren sind nach wie vor nur am Wochenende drin, dann aber wirklich nötig. Wenn wir schon die ganze Zeit in der Bude hocken, müssen wir am Samstag auf jeden Fall raus!

Also Nässe und Nebel hin oder her – der Harz und die Stempelkästen rufen!

Bei dem Schietwetter laufen wir aber eher die kürzeren Touren bei uns in der Nähe. Längere Wanderungen sparen wir uns für später auf, wenn das Wetter wärmer wird.

Der „Gaipel“ ist ein traditionelles Ausflugslokal hoch über Lautenthal. Wir erreichen den Ort über einen steilen Anstieg von der Lautenthaler Touristinfo aus. Aus dem Schornstein tritt Rauch aus, drinnen sind Lichter an. Aber der riesige Parkplatz an der Baude ist autoleer und keine Menschenseele ist in Sicht – Heute wird hier nicht der Bär tanzen!

Immerhin herrscht am Stempelkasten neben der Eingangstür des Lokals kein Gedränge. Unseren ersten Stempel für heute haben wir gleich auf dem ersten Kilometer im Sack!

Auch auf den nächsten sechs Kilometern bis zum Grumbacher Teich treffen wir niemanden. Wir sind allein mit Nebel, Moos und Blaubeergesträuch – So mögen wir es!

Als wir jedoch am Grumbacher Teich aus dem Gebüsch springen, trifft uns fast der Schlag. Mindestens fünf Wanderpärchen tummeln sich an der Hütte am See!

Auch bei schlechtem Wetter und relativer Parkplatzferne ist der romantische Teich mit Wasserfall eine der Top-Destinationen der Region. Und wir müssen zugeben – zu Recht, zu Recht!

Zuvor hatten wir den Plan gefasst, den See entweder unter der Woche oder so wie heute bei schlechtem Wetter zu besuchen. An sonnigen Wochenenden muss hier die Hölle los sein!

Mit unseren beiden Stempelheften muss ich vor der Hütte gar kurz in der Schlange stehen. Noch ein anderes Pärchen ist vor mir dran und in der dunklen Hütte findet die Frau die richtige Seite nicht. Ich drängle gar nicht, aber meine Vorgängerin wird sichtlich nervös und drückt aus Versehen den Stempel verkehrt herum auf das Feld – und wird vom Mann glatt ausgeschimpft!

Oje! die Stempel in meinem und Friedels Heft gucken alle nach links, nach rechts, nach oben, nach unten … Wie gut, dass wir beide keine Pedanten sind!

Der Rückweg nach Lautenthal durch das „Große Drecktal“ ist viel schöner als der Name suggeriert. Links neben uns mäandert der Grumbach lieblich an unserem geschotterten Weg entlang. Hier ließe es sich auch bei Regen gut laufen und tatsächlich kommen uns einige Familien auf dem Weg entgegen, die Kinder dick in Regenzeug eingepackt.

Kurz vor Lautenthal treffen wir auf den interessanten Bergbau-Lehrpfad, der hier rund um das alte Bergwerkstädchen eingerichtet wurde. Der Kranichsberg unter unseren Füßen ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse und erste Bergwerksstollen zur Erzförderung wurden hier bereits im 16. Jahrhundert angelegt.

Was uns bei solchen Lehrpfaden jedoch oft ein wenig ärgert: Scheinbar sind wir zu blöd, die Schautafeln zu kapieren!
Eigentlich finden wir die Ausführungen hochinteressant und wir bemühen uns redlich, die Texte zu verstehen. Jedoch wimmeln die Tafeln vor Fachausdrücken aus dem Bergbau und hier wird „abgeteufelt“, „gepocht“ und „geklaubt“, was das Zeug hält. Wir bewundern „Kunstgezeuge“, „Grauwackegesteine“ und „Feldgestänge“ …. aber wozu dienen die genau?

Wir nehmen uns vor, nochmal wiederzukommen und uns vorher in die Thematik einzulesen. Im Ort gibt es auch ein Museum und man kann mit einer Grubenbahn in den Berg einfahren. Die Bergbaugeschichte der Region ist eigentlich sehr spannend und für das nächste Mal sind wir bestimmt vorbereitet!

Am Ende bummeln wir noch ein wenig durch die engen Gassen des Städtchens und schauen uns die kleinen Bergmannshäuser an. Jedes zweite Haus steht hier leer. So interessant und „schnuckelig“ die kleinen Häuser auch sind – Wohnen möchte man in den engen, dunklen Gassen dann doch nicht.

Zwei Stempel reicher und ein wenig durchgefroren steigen wir ins Auto und fahren zehn Kilometer zurück nach Hause – in eine hellere, wärmere, und weniger matschige Welt!

Harzer Wandernadel Tour 2: Hahnenklee und der Obere Schalker Graben

Hahnenklee-Liebesbank-Schalker Turm-Oberer Schalker Graben-Hahnenklee:
13 Kilometer und 3 Stempel
Gelaufen am 1. Januar 2022

Zwischen den Feiertagen waren wir schon einmal hier in Hahneklee und wollten eine zünftige Winterwanderung unternehmen. Aber da war es noch so glatt auf den Wegen, dass wir die Wanderung nach einem Kilometer abbrechen mussten. Da freuen wir uns doch heute so richtig über das Schmuddelwetter, da ist es wenigstens nur matschig und nicht glatt!

Schon beim letzten Mal haben wir festgestellt, dass Hahnenklee wohl der touristische Hotspot der Region ist. Alle Welt weiß, dass in Hahnenklee sogar mal die Rennrodel-Weltmeisterschaften ausgetragen wurden – nur wir Sportmuffel nicht!
Ich allerdings wusste von der beeindruckenden Stabkirche, die sich gleich neben dem Parkplatz befindet.

Es ist erstaunlich, wie viele Wohnmobile auf dem Parkplatz stehen. Glücklicherweise sind wir aber heute schon sehr früh unterwegs und die Camper liegen noch alle in den Federn. Deshalb haben wir den bekannten „Liebesbankweg“ ganz für uns allein!

Wie es der Name schon verrät, sind über den Weg 25 Bänke mit Liebes- und Hochzeitsmotiven verteilt. Uns persönlich erscheint das Ganze ein wenig zu dick aufgetragen, aber wir müssen hier lang – der erste Stempelkasten wartet auf uns!

Wir sind froh, dass wir am „Auerhahn“ den amourösen Premium-Wanderweg verlassen dürfen und kämpfen uns auf einer Teerstraße steil nach oben zum Schalker Aussichtsturm.

Der ehemalige Gasthof Auerhahn – heute leider in Privatbesitz

Unterwegs gibt es an mehreren Stellen weite Ausblicke in die umgebenden Täler. Ich rate Friedel jedoch, mit dem Fotografieren zu warten – Oben gibt es bestimmt den tolleren Ausblick!

Die Aussicht vom Turm aus enttäuscht leider. Wir blicken auf eine matschige Wiese und die Fernsicht verschwindet im Nebel. Jedoch können wir in der feuchten und leicht schmuddeligen Schutzhütte unseren zweiten Stempel für heute abstauben.

Der Abstieg vom Schalker Gipfel zum nächsten Ziel, dem oberen Schalker Graben, erweist sich als echtes Abenteuer. Unsere Outdooractive-App hat uns einen zickzackartigen Abschnitt über waldige Pfade vorgeschlagen, aber in der Realität ist der Weg kaum noch vorhanden. Zunächst kämpfen wir uns über einen überaus matschigen Forstweg …

… dann durch dorniges Gestrüpp …

… um am Ende weglos mitten an einem steilen Hang zu landen.

Unsere Wanderapp aber versichert uns unermüdlich, dass wir uns komplett auf dem richtigen Weg befinden. Und vollends skurril ist, dass hier überall Flaschen im Moos herumliegen. Sieben Stück haben wir gezählt!

Am Ende halten wir uns an Blaubeerbüschen und jungen Kiefern fest und hangeln uns zu Tal. Als wir bei Festenburg wieder festen Boden in Form eines geschotterten Weges unter den Füßen haben, sind wir glücklich und dankbar. Hallelujah!

Den schmalen Weg entlang des Schalker Grabens beeindruckt uns sehr. Hier bei Festenburg verlaufen gleich mehrere Wassergräben parallel entlang des Steilhangs. In früherer Zeit wurde damit Wasser in die Bergwerke der Umgebung geleitet. Nicht alle diese Gräben und Teiche der montanen Wasserwirtschaft sind noch erhalten, aber die noch bestehenden sind mittlerweile von der UNESCO geschützt.

Hinten ist am Weg der nächste Stempelkasten zu erkennen!

Am Wegesrand befinden sich mehrere Tafeln mit Erklärungen, wie das ausgeklügelte System der Gräben und Teiche aus dem 17. bis 19. Jahrhundert den Bergbau in der Region überhaupt erst ermöglicht hat. Wir überfliegen die Tafeln jedoch nur und nehmen uns vor, uns zu einem späteren Zeitpunkt näher damit zu beschäftigen. Heute genießen wir den hübschen Pfad, das Wasser, das neben uns fließt und die weiten, wenn auch etwas diesigen Aussichten in Richtung des Brocken.

Die Kamera erkennt es nicht, wir aber – durch den Nebel winkt der Brocken!

Der Stempelkasten, wegen dem wir in erster Linie hier sind, steht direkt am Wegesrand. Eigentlich befand er sich mal direkt neben dem Lochstein, einem alten Begrenzungsstein aus dem Bergbau. Der Weg dorthin ist mehr als nass, aber das kann uns schottlanderprobten Profimatscher nicht erschüttern!

Im letzen Drittel des Weges passieren wir noch ein paar hübsche Stauteiche, auch diese UNESCO-geschützt. Teilweise wurden gleich vier bis sechs der künstlichen Teiche in einer Reihe angelegt, weil es den Bergarbeitern im 17. Jahrhundert noch an Wissen fehlte, gleich größere Stauseen anzulegen. Heute sind die Teiche ein tolles Ausflugsziel und in einigen davon darf man sogar baden.

Die Tour heute war wieder sehr lohnenswert, nicht nur wegen der drei Stempel. Wir sind gespannt, welche landschaftlichen und kulturellen Schätze noch auf uns warten!

Harzer Wandernadel: Unsere Hausrunde im Schnee

Rundweg vom Sternplatz über den Luchsstein und die Tränkebachhütte:
Sieben Kilometer und zwei Stempel

Unten bei uns im Ort ist der Schnee nicht liegen geblieben. Aber direkt an der Ortsgrenze von Seesen beginnt schon der Harz. Nur sechs Kilometer Autofahrt zum Sternplatz, zwischen Seesen und Lautenthal gelegen, katapultieren uns flugs von 200 auf 500 Meter. Und hier oben ist es richtig winterlich!

Eigentlich kennen wir die Tränkebachhütte am Seeserberg schon, denn die Stempelstelle ist von unserem Haus aus fußläufig erreichbar. Aber gestempelt haben wir auf unseren bisherigen Spaziergängen hier noch nicht und das werden wir heute nachholen!
Außerdem lässt sich die kleine Rundtour mit der Stempelstelle „Luchsstein“ verbinden, die wir heute zuerst erreichen.

Die Website der „Harzer Wandernadel“ verrät uns, dass an dieser Stelle nach elftägiger Treibjagd 1818 der letzte Luchs im Harz erlegt wurde. So stolz war man auf diese Ruhmestat, dass man den Luchs ausstopfen und am Tatort einen Gedenkstein errichten ließ. Fast 200 Jahre später wird nun versucht, die Tiere mühevoll im Harz wieder anzusiedeln.

Das Stapfen im Schnee ist nicht wenig anstrengend und kurz vor der Tränkebachhütte, als wir Fahrspuren im Schnee entdecken, phantasieren wir von einem Überraschungs-Catering mit Punschausschank in der Hütte.

Im Hintergrund kaum erkennbar die Hütte

Die Hütte der Seesener Ortsgruppe des Harzklubs ist jedoch auch heute leider unbewirtschaftet. Doch freuen wir uns schon jetzt darauf, in dieser gepflegten Hütte eines Tages mal eine ordentliche Brotzeit mit zukünftigen Wanderkameraden einzulegen, wenn wir hier erst mal Leute kennengelernt haben! 🙂

Der Rückweg führt über den „Schnapsplatz“ und den „Schnepfenplatz“ zurück zum Parkplatz. Mittlerweile sind erstaunlich viele Leute unterwegs, die gleich wie wir einen Ausflug in den Schnee unternehmen. So viele Menschen haben wir hier im Harz noch nie gesehen!

Kurz vor Ende werden wir noch mit einer besonderen Aussicht auf die Innerste-Talsperre belohnt. Und pünktlich zum Mittagessen sind wir wieder im Warmen.

In der ersten Januarwoche haben wir noch zwei andere kleinere Wanderungen in der Gegend unternommen, sodass wir heute schon unseren neunten Stempel gesammelt haben. Theoretisch könnten wir schon unsere Bronzenadel abholen – aber wir warten auf Gold! 🙂

Harzer Wandernadel Tour 1: Lautenthal

Lautenthal-Bielstein-Altarklippen-Lautenthal: 13 Kilometer und zwei Stempel
Gelaufen am 31. Dezember 2021

Gestern habe ich mir in unserem Buchladen frisch die Stempelhefte der Harzer Wandernadel geholt – eins für mich, eins für Friedel und eins für unsere Gäste!

Nun können wir es kaum erwarten, auf unsere erste Stempeltour zu gehen. Die Stempelstellen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft sparen wir uns für später auf, denn da waren wir schon, auch wenn wir bisher nicht gestempelt haben. Heute aber wollen wir Neues entdecken!

Lautenthal ist unser Nachbarort, gehört aber zur Nachbargemeinde Langelsheim. Die „Anreise“ mit dem Bus wäre alle zwei Stunden möglich und würde etwa zwei Stunden dauern. Mit dem Auto brauchen wir 12 Minuten. So sieht es also aus mit den öffentlichen Nahverkehr im ländlichen Raum!

Lautenthal blickt auf eine alte, ruhmreiche Geschichte als Bergbaustadt zurück. Früher wurden hier Silber und Erze abgebaut und es gibt sogar ein Bergwerkmuseum, wo man in Nicht-Coronazeiten mit der Lorenbahn einfahren kann. Das würden wir ja gar zu gerne auch mal machen, aber die Grubenfahrt muss vorerst warten. Heute schlendern wir ein wenig durch den hübschen, aber etwas trostlosen Ort. Bis auf einen Supermarkt haben alle Geschäfte um den kleinen Marktplatz geschlossen, das Gasthaus ist verrammelt und der Tourismus haucht dem Ort auch kein Leben mehr ein. Schade um das hübsche Städtchen, aber wir mögen’s ja einsam!

Durch ein Wohngebiet mit typischen Harzer Bergmannshäuschen steigen wir rasch nach oben in Richtung unserer ersten Stempelstelle, der „Schönen Aussicht Bielstein“ Unsere Route zur Stempelhütte ist ein breiter Schotterweg, das mögen wir ja eigentlich nicht so. Aber die Szenerie um uns herum ist superb – zahlreiche Bächlein fließen durch Moos und Farn zu Tal und die Aussichten zurück nach Lautenthal sind grandios.

Schon nach zwei Kilometern erreichen wir die erste Stempelstelle, die Hütte auf dem Berg Bielstein. Die Schutzhütte ist ganz hübsch gelegen, aber ziemlich vermüllt und wahrlich kein Prachtstück. Aber hier kassieren wir unseren ersten Stempel!

Auf breiten Schotterwegen geht es weiter in Richtung unseres nächsten Ziels, den Altarklippen.

Einen Vorteil haben die Schotterwege – Bei schlechten Wetter saut man sich beim Laufen nicht ganz so ein wie auf naturbelassenen Wegen. Im Vergleich zur wasserarmen Alb sind die Wege hier im Harz oft sehr matschig. Da das Wetter heute nur suboptimal ist, sind wir heute ganz dankbar für den Schotter. Und der eigentliche Star heute ist nicht der Weg unter unseren Füßen, sondern der Blick auf wild anmutende Mischwälder und tolle Aussichten über unendliche waldige Berghänge.

Sieben Kilometer laufen wir bis zu den Altarklippen und uns begegnet kein Mensch. Herrlich einsam ist es hier, fernab der großen Touristenattraktionen. Erst an der Stempelstelle „Altarklippe“ treffen wir ein sympathisches junges Wanderpärchen, die gerade vor uns die Stempel in ihre Hefte drücken. Die Frau hat erst im letzten Jahr mit dem Stempeln angefangen, aber schon über dreißig Abdrücke gesammelt. Der Mann ist schon länger dabei und präsentiert uns stolz seine silberne, goldene und königliche Wandernadel (die Königsnadel erhält man bei fünfzig Stempeln).
Wir offenbaren, dass wir an Neu-Harzer erst heute mit dem Sammeln angefangen haben und die beiden wünschen uns viel Spaß und Glück auf unseren weiteren Touren. Nett!

Phänomenal ist der Blick von der Altarklippe auf den Granestausee. Allerdings besteht unserer Meinung nach eine Klippe aus Fels, wovon hier aber gar nichts zu sehen ist. Angeblich sollen hier schon im neunten Jahrhundert christliche Gottesdienste abgehalten worden sein. Den Blick auf den Granestausee mussten die Frühchristen wohl aber entbehren …

Zwei Dinge gefallen uns im Vergleich zur Alb spontan hier sehr gut. Zuerst sind es die weiten Wälder, die es im dichtbesiedelten Stuttgarter Raum so nicht gibt. Will man seinen Blick über solch große Wandgebiete schweifen lassen, muss man schon in den Schwarzwald fahren.

Auch beeindrucken uns die vielen Teiche, Bäche und Seen. Auf der karstigen Alb sind Wasserflächen rar, aber hier gibt es Teiche und Seen im Überfluss. Wir freuen uns schon auf den Sommer am Badesee!

Dafür sind die Wege hier oft breit, zerfurcht oder von Harvestern zerstört. Die Alb ist lieblicher, der Harz ist wilder. Und beides hat seinen Reiz!

Zurück nach Lautenthal geht es über verschwurbelte Waldwege, größtenteils durch Kiefernwälder. Mittlerweile ist es sehr windig geworden und es ist erstaunlich, wie laut es plötzlich in den Baumkronen rauscht.

Wir sorgen uns ein wenig vor herabfallenden Ästen und beeilen uns auf dem Rückweg. Trotzdem muss ich mir die romantische Hütte am Wegesrand natürlich genauer ansehen. Innen ist sie blitzsauber und hat zwei breite Seitenbänke, auf denen man wunderbar übernachten könnte!

Silvester wollen wir dann aber doch lieber zuhause verbringen. Wir haben uns vorgenommen, in guter Tradition des Jahres 2021 heute noch mal im Garten zu grillen.

Euch allen ein gesundes und glückliches 2022. Bis zur nächsten Stempeltour!

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