Drei Tage Ostweg – so schön kann Resturlaub sein!

Unglaublich, wie sonnig ein Wandertag Anfang März sein kann!


Wir müssen noch unseren Resturlaub verbraten und haben uns gestern Nachmittag kurzerhand nach Schaffhausen in die Schweiz aufgemacht. Schon immer wollten wir die Rheinfälle mal aus der Nähe sehen und Schaffhausen soll ja auch sehr schön sein.


Gestern Abend stand erst mal eine Stadtbesichtigung auf dem Programm. Die historische Altstadt hat uns sehr gut gefallen und zu einer richtigen Stadt gehört ja bekanntlich eine Stadtburg und ein ordentlicher Fluss!


Tatsächlich kam ein echtes Auslandsgefühl auf. Wir fiddelten mit den Fränkli herum und hatten leichte Probleme, das Schwyzerdütsch zu verstehen. Wir mussten uns echt zusammenreißen, nicht auf Englisch zu antworten!
Und die Preise! Zum Glück haben wir ein schönes Restaurant in einer Seitengasse gefunden, mit einem kreativen und sehr leckeren Menü.

Frühstück gab es im Hotel schon ab sieben, also waren wir früh auf und hatten die Rheinfälle ganz für uns!

Nach einem zweiten Kaffee machen wir uns dann zum Ostweg auf. Der startet in Schaffhausen und verläuft an der Ostkante des Schwarzwaldes bis nach Pforzheim. Der Westweg im Schwarzwald ist wesentlich bekannter, aber den sind wir 2007 schon mal gelaufen. Also ist nun der Ostweg dran!

Heute laufen wir 22 Kilometer bis nach Stühlingen. Wir sind den ganzen Tag auf schweizer Gebiet, erst am Abend werden wir die Wutach überqueren und wieder in Deutschland sein.
Zunächst geht es durch schaffhausener Wohngebiete hinauf, hinauf, hinauf. Oben angekommen verläuft der Weg teils auf Forstwegen, teils über Magerwiesen.

Das Wetter ist traumhaft sonnig und klar und wir haben eine tolle Weitsicht auf die Alpen!


Das Alpenpanorama begleitet uns bis zum Mittag, als es ab dem Schleitheimer Randenturm den Berg wieder hinuntergeht. Der Abstieg ist mörderisch – es geht auf abschüssigen, steilsten Waldwegen über Wurzeln, steinige Pisten und durch tiefes Laub nach unten. Links und rechts gibt es weite Ausblicke in die Täler – ein anstrengender, aber ganz toller Abschnitt!


Der Weg durch den Ort Schlaitheim selbst zieht sich ziemlich in die Länge und leider gibt es auch keinen Kaffee dort.
Von Schlaitheim nach Stühlingen geht es durch Weinberge und in einem Waldstück noch mal arg steil runter. Dafür hat Steffi im Ort aber einen Gasthof gebucht, der im weitesten und obersten Ortsteil liegt! Puh!
Egal! Die Sonne scheint und der Ort ist hübsch!


Insgesamt hat uns dieser erste Abschnitt des Ostwegs sehr gut gefallen. Die Wege in der Schweiz sind sehr gut markiert und der Alpenblick war phänomenal. Jetzt freuen wir uns auf einen gemütlichen Abend in unserem historischen Gasthof Rebstock!
Morgen geht es dann an der Wutach entlang bis nach Fürstenberg. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter so bleibt!

9 Antworten auf “Drei Tage Ostweg – so schön kann Resturlaub sein!”

  1. Leberblümchen, Sonnenschein , Wasser im Wasserfall und dann noch super Nippes im Hotel. Ich wäre gerne dabei. ( nur nicht bergrunter). Euch noch schöne Tage. Drücker von Mama

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